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Karate Dojo Etikette des SVO Germaringen e.V.

Im Dojo gibt es eine Reihe von Regeln, die Ausdruck von Respekt und Höflichkeit gegenüber den Mitübenden und Trainern sind und eine Atmosphäre der Ruhe und Konzentration aufrechterhalten sollen.
Aufmerksamkeit und Achtsamkeit im Umgang mit den anderen zu Schulen ist Teil von Karate.
Auch wenn vielleicht einige Verhaltensweisen, da sie der japanischen Tradition entsprungen sind, zunächst unverständlich oder übertreiben erscheinen, so schaffen sie doch für jeden einzelnen Karateka den Freiraum, den er/sie benötigt, um ungestört und konzentriert üben zu können.
Die Dojo-Etikette soll uns nicht einengen und gängeln, sie soll helfen, unser Zusammenleben im Dojo und im Karate-Unterricht im Sinne des „Do“ (der Weg) so zu gestalten, dass ein überdauernder, prägender und sinnvoller Karate-Unterricht möglich ist.

Die Grundregeln

Respektiere den/die Sensei und Sempai und folge ihren Anweisungen.

Die Gesundheit des Partners/ Partnerin ist oberstes Gebot.

Achte die Grundregeln der Hygiene und befolge diese.

Bemühe dich Vorbild zu sein – im Dojo und im restlichen Leben.

Perfektioniere deinen Charakter.

Verhaltens – und Dojoregeln

Titelträger (Sensei, Sempai) sollten mit ihren Titeln angesprochen werden.

Das Dojo ist für uns Karateka eine Stätte der inneren Sammlung und der Ruhe, ein Ort der Konzentration und Höflichkeit. Lautes und störendes Verhalten sind daher zu vermeiden.

Zum Training erscheinen wir mit korrekter und sauberer Bekleidung, dem Karate-Gi. Sauber gewaschenen Hände und Füße, kurz geschnittene Fuß- und Fingernägel.

Beim Betreten oder Verlassen des Dojo grüßen wir mit einer leichten Verbeugung. Dieser Gruß gilt zunächst der Übungsstätte und dem Karate-Do, aber auch unserem Trainer/Lehrer (Sensei) und der gesamten Übungsgruppe. Handschlag und lautes „Hallo oder Tschüs“ können daher getrost entfallen.

Der Gruß im Knien (Za-Rei) findet jeweils zu Beginn und Ende des Trainings statt. Die Karatekas nehmen hierzu in einer Reihe Aufstellung, wobei die höheren Grade rechts, die niedrigeren in der Mitte, die Neulinge links Platz nehmen. Es ist auf einwandfreie Haltung, korrekten Sitz des Karate-Gi, des Gürtels und der Längsausrichtung (gerade Linie) zu achten. Auf das Zeichen des rechten Ranghöchsten Karateka wird nach dem Gruß „Sensei-ni–Rei" eine Verbeugung gegenüber dem Sensei ausgeführt. Die Karatekas erheben sich dann erst der Reihe nach, nachdem der Sensei aufgestanden ist und das Kommando dafür gegeben hat.

Zu spät zum Training zu kommen sollte vermieden werden. Sollte dies dennoch der Fall sein, so soll zuerst der Sensei und die Gruppe mit einer Verbeugung gegrüßt werden. Erklärungen und Ausreden sind nicht erwünscht. Der/Die Zuspätkommende macht sich am Rande der Trainingshalle ausreichend warm, ohne die anderen zu stören, reiht sich dann ganz hinten in die Reihe ein und wartet auf ein Zeichen des Sensei, wodurch er/sie sich dann auf seinen/ihren Platz, gemäß der Graduierung einreihen darf.

Während des Trainings ist Ruhe und Konzentration angesagt. Allzu vieles Sprechen ist zu vermeiden.

Alle Übungen sollten mit Sorgfalt und größter Anstrengung und Motivation durchgeführt werden. Wehre dich gegen Unlust, Müdigkeit und Unaufmerksamkeit. Vergiss im Unterricht die Zeit, widme dich nur der Sache selbst, deiner Übung und deinem Partner/in. Laß dich nicht von außen ablenken und lenke selbst nie einen Karateka beim Training von außen her ab. Während einer Übung mit einem Karateka gilt die höchste Aufmerksamkeit der Übung selbst. Unnötiges Reden, z.B. bei Partnerübungen sollte vermieden werden.

Kann eine Übung z.B. aus gesundheitlichen Gründen nicht ausgeführt werden, so hat der betroffene Karateka eine ihm/ihr angemessene Alternativübung auszuüben.

Auf die Unversehrtheit und die Gesundheit aller Karatekas ist größter Wert zu legen.

Unterlegenheit des Partners/Partnerin darf in keiner Weise ausgenutzt werden.

Jeder, der/die ernsthaft die Kunst des Karate erlernen will, hat respektiert zu werden, egal welcher Hautfarbe, Herkunft, Größe, Statur,… er/sie hat.

Regeln, Glaube und alles andere was mit der hohen Kunst des Karate zu tun hat, ist auch außerhalb des Trainings zu fördern und darf nicht verleugnet werden.

Die Trainer-Schüler-Beziehung erfordert Vertrauen, Freundschaft Respekt und höchstmöglichen Respekt des Schülers – darauf hat jeder Schüler und Trainer Wert zu legen.

Uhren und jegliche Art von Schmuck, Haarschmuck usw. sind während des Trainings nicht erlaubt. Brillen sind insbesondere bei Partnerübungen aus Verletzungsgründen abzulegen. Kontaktlinsen oder spezielle Sportbrillen sind dringend zu empfehlen.

Jede/r hat seinen/ihren höchst erworbenen Gürtel zu tragen. Der Gürtelgrad ist eine besondere Auszeichnung für erbrachte Leistung. Er soll die Motivation fördern und nicht zu Arroganz und Überheblichkeit führen. Mit dem Grade des Voranschreitens im Karate wächst gleichzeitig die Verantwortung gegenüber dem Karate-Do und die Vorbild-Funktion gegenüber jüngeren oder niedergradigen Karateka.

Der/Diejenige, der als Trainer/in für eine bestimmte Übung ausgewählt wurde, muss respektiert werden- egal wie ranghöher/niedriger er/sie ist.

Das Verlassen des Dojo während des Unterrichts gilt als unhöflich. Ist es dennoch einmal unumgänglich, zeige dem Sensei die Absicht durch eine leichte Verbeugung mit Oss an und warte auf seine Bestätigung. Melde dich auch korrekt wieder zurück.

Oss- Mehr als ein Grußwort! Wir Karateka benutzen weltweit ein kleines, einprägsames Wort des Grußes „OSS“. Im Karate-Do sollte und wird dieses Wort für alles benutzt. Die Bedeutungen sind: Danke, Bitte, Ich habe verstanden, Ich werde mein Bestes geben und ist auch ein Grußwort zu einem anderen Karateka. Wird es mit einer Verbeugung ausgesprochen, drückt es Respekt, Vertrauen und Sympathie dem Gegenüber aus oder zeigt dem Sensei, dass das von ihm/ihr Gesagte verstanden worden ist.

Gürtelprüfungsregel

Gürtelprüfungen werden grundsätzlich vom dementsprechenden Sensei individuell genehmigt. Dazu sollte beim Sensei rechtzeitig vom prüfwilligen Karateka angefragt werden. Dies trifft für Erwachsene im Oberstufen – Bereich zu. Gürtelprüfungen, welche in einem anderen Dojo oder bei einem anderen Sensei gemacht werden wollen, bedürfen immer der Genehmigung des Sensei.

Regeln für Eltern

  • Wasser den Kindern mitgeben, kein Essen
  • Den Anzug der Kinder regelmäßig waschen
  • Eltern schauen nicht zu
  • Die Kinder pünktlich bei den Trainern an der Hallentüre abgeben
  • Die Kinder pünktlich wieder an der Hallentüre abholen
  • In den Ferien ist die Halle geschlossen; es findet kein Training statt